Lassen Sie Bilder sprechen: die besten Fototipps

Urlaub – für viele die schönste Zeit im Jahr. Mit Ihrer Ferienwohnung oder Ihrem Ferienhaus verkaufen Sie Urlaubsträume. Um Ihre Gäste träumen zu lassen, bedarf es in erster Linie keiner Zahlen und Fakten; vielmehr ist die Begehrlichkeit für eine Unterkunft ausschlaggebend. Sie gewinnen Ihre Gäste mit Emotionen, die über schöne Bilder transportiert werden.

in Szene gesetzt: einladender Garten mit Pool

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass wir innerhalb von Sekunden entscheiden, was wir mögen und was nicht, ob wir uns ein Angebot anschauen oder weiterklicken. Diesen ersten Eindruck im Nachhinein zu ändern, ist schwer. Daher gilt: Versuchen Sie von Anfang an, Ihre Ferienwohnung oder Ihr Ferienhaus mit guten Fotos ins beste Licht zu rücken und keine Buchungsanfrage durch einen eher negativen optischen Eindruck zu verlieren. Perfekte Bilder sind also bares Geld wert, denn damit verbundene Emotionen entscheiden zumeist über Buchung oder Absage. Entwickeln Sie für Ihre Anzeige eine emotionale und authentische Bildsprache. Nehmen Sie den Urlaubsgast mit auf eine virtuelle Reise durch seinen Traumurlaub in Ihrer Ferienunterkunft.

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Wie aber präsentieren Sie Ihr Objekt so, dass der potenziell Urlauber die jeweiligen Vorzüge der Unterkunft erkennt und positive Emotionen geweckt werden? Es gilt sowohl die Ausstattung als auch die Atmosphäre im Bild festzuhalten, damit der Gast nicht nur einen Eindruck von der Lage, sondern auch von dem Wohlfühlfaktor erhält. Die gute Nachricht: Sie müssen kein Profifotograf sein. Im Folgenden möchten wir Ihnen einige Tipps geben, wie auch Sie emotionale Bilder erstellen.

Fototipp 1: Auf das richtige Timing kommt es an

  • Fotografieren Sie Ihre Unterkunft niemals “mal eben schnell“. Nehmen Sie sich einige Stunden Zeit und wählen Sie den Zeitpunkt so, dass sowohl das Wetter als auch die Jahreszeit passt.
  • Regionen, die typischerweise für Sommerurlaube angefragt werden, fotografieren Sie wenn alles grünt und blüht. In den Wintermonaten sind Bilder gefragt, wenn viel Schnee liegt, besonders auf dem Dach. Handelt es sich um ein Ganzjahresreiseziel, halten Sie Ihre Fotos immer aktuell je nach Jahreszeit.
  • Und denken Sie daran: Im Urlaub sehnen wir uns alle nach blauem Himmel und Sonnenschein.
  • Bei Innenaufnahmen achten Sie darauf, dass das Bild durch ein pralles Sonnenlicht nicht überbelichtet wird und vermeiden Sie Schatten. Am späten Nachmittag, wenn der Helligkeitskontrast zwischen Raum und Umgebung nicht ganz so groß ist, gelingen in der Regel gut ausgeleuchtete Fotos.
  • Gerade bei dunklen Räumen ist es wichtig, dass Sie mit dem Maximum an natürlichem Licht arbeiten. Fotografieren Sie von der hellsten Ecke in den Raum hinein, in dem sich in die Nähe des Fensters stellen. Sehr hilfreich kann ein (eventuell geliehenes) Stativ sein, da oftmals lange Belichtungszeiten erforderlich sind. Sind Sie mit der manuellen Zeit- und Blendeneinstellung noch nicht so vertraut, nutzen Sie lieber die Automatikfunktion Ihrer Kamera.
  • Ferienunterkünfte, die keine ansprechende Außenfassade haben, fotografieren Sie möglichst in der Abenddämmerung und mit Licht in allen Fenstern, das wirkt anziehend und schafft einen Wohlfühlcharakter.
  • Sind Bilder zu dunkel oder zu hell, können Sie im Nachhinein noch einiges mit Hilfe von Bildbearbeitungsprogrammen optimieren. Dies ist auch völlig legitim, solange Sie es nicht übertreiben. Durch Ändern von Helligkeit, Beleuchtung und Kontrast sowie der Farbeinstellung können Fotos gleich viel freundlicher wirken. Hierbei eignen sich klassische Programme wie Photoshop Elements oder kostenlose Alternativen wie GIMP und Paint.net.

Fototipp 2: Einen Wohlfühlfaktor schaffen

  • Denken Sie beim Fotografieren immer daran, dass Sie die Fotos nicht für Ihr privates Fotoalbum knipsen. Familienangehörige oder eigene Haustiere sollten auf den Bildern nicht zu sehen sein. Achten Sie auch darauf, dass Sie selbst nicht auf dem Bild zu sehen sind z.B. durch spiegelnden Flächen wie Fenster, Spiegel und Fernseher.
  • Versetzen Sie sich in die Lage Ihrer Gäste und fragen Sie sich: „Würden mich die Fotos ansprechen und würde ich genau in dieser Unterkunft auch selbst gerne Urlaub machen?“
  • Räumen Sie auf und zeigen Sie auf dem Bild nur das, was wirklich wichtig ist. Ein Wäscheständer, Zeitungsstapel oder freiliegende Kabel im Bild sind nie besonders einladend.
  • Gleich viel großzügiger wirken Räume, wenn diese nicht mit zu vielen Möbel überladen sind. Umso mehr kleine Gegenstände auf den Bildern zu sehen sind, desto unruhiger wirkt das Bild später. Daher gilt: Entfernen Sie alles Persönliche und Dekoration, die nicht zum Raum gehört. Ebenfalls als besonders störend werden Möbel empfunden, die im vorderen Bereich des Fotos zu sehen und angeschnitten sind.
  • Schnell gemacht, aber äußerst wirkungsvoll: Ob Nachttischlampe oder Stehlicht – schalten Sie vor dem Fotografieren alle Lichtquellen an. Damit kreieren Sie gleich eine gemütliche Stimmung, die Sie durch gut ausgewählte Dekoration und Accessoires noch verstärken können. Ein frischer Blumenstrauß auf dem Wohnzimmertisch, ein gedeckter Frühstückstisch, eine Kuscheldecke auf der Couch oder schön gefaltete Handtücher auf dem Bett erzeugen ein Gefühl von Behaglichkeit. Aber bedenken Sie auch hierbei: Weniger ist oftmals mehr.

Fototipp 3: Aussagekräftige Motive und Bildausschnitte wählen

  • Achten Sie auf die Ausgewogenheit an Fotos zwischen Ferienunterkunft und Umgebung, denn eine entsprechende Umgebung zählt ebenfalls zur Qualität des Hauses. In Ihrem Inserat sollten möglichst viele verschiedene Fotos (Außenansichten, Innenansichten, Garten, Umgebung) eingestellt werden. Die maximale Anzahl von 20 Bildern sollte dabei voll ausgeschöpft werden.
  • Bitte achten Sie ebenso auf eine möglichst hohe Auflösung der Fotos. Je höher die Auflösung, desto besser ist die Qualität und die Wirkung der Bilder. Eine optimale Darstellung ist im Format 3:2 gewährleistet und die Mindestgröße im Querformat ( Breite x Höhe ) beträgt  800 x 533 Pixel.
  • Fotografieren Sie Ihr Objekt möglichst nicht mit dem Smartphone.
  • Ein schöner Garten, die Nähe zum Meer, ein toller Kaffeevollautomat -zeigen Sie unbedingt, was Ihre Unterkunft einzigartig macht. Auf Detailaufnahmen von Einrichtungsgegenständen, die nichts Besonderes darstellen oder nicht den besonderen Charakter Ihres Domizils wiederspiegeln, sollten Sie zugunsten aussagekräftigerer Bilder verzichten.
  • Ebenso kann ein Grundriss der Wohnung für den Gast hilfreich sein, um sich die räumliche Aufteilung der Wohnung besser vorstellen zu können.
  • Das Startbild in Ihrem Inserat ist Ihre persönliche Visitenkarte und sollte daher mit besonders viel Bedacht gewählt werden. Achten Sie auf ein aussagekräftiges Bild, dass die Unterkunft von ihrer besten Seite zeigt und einen hohen Widererkennungswert aufweist. Hat Ihr Ferienhaus z.B. eine schöne Fassade und Umgebung empfiehlt sich eine Außenaufnahme. Bei einer stylischen Stadtwohnung hingegen kann ein Bild des Wohnbereiches vielleicht mehr überzeugen. Auf Detailaufnahmen sollten sie im Startbild lieber verzichten.

Einladend: ein schön gedeckter Frühstücktisch

Fototipp 4: Die richtige Perspektive finden 

  • Sehen Sie sich Ihr Ferienhaus oder Ihre Ferienwohnung genau an, um die Schokoladenseite Ihres Objektes herauszufinden. Das muss nicht unbedingt die Straßenseite sein. Wählen Sie den besten Blick auf das Objekt und machen Sie mehr als eine Aufnahme.
  • Um zu vermeiden das parkende Autos und Schilder den Blick auf das Haus stören, fotografieren Sie von einer erhöhten Position aus. Dabei werden Querformate bei Landschaftsbildern und Räumen vom Betrachter als angenehmer empfunden.
  • Achten Sie beim Fotografieren darauf, dass sich die Kamera ungefähr auf halber Höhe Ihres gewählten Bildausschnittes befindet, auch wenn Sie dabei in die Knie gehen müssen. Oder setzen Sie sich z.B. einfach auf die Couch, um den Blick auf die Terrasse zu fotografieren.
  • Kleine und schmale Räume, wie Badezimmer oder Küche, fotografieren Sie am besten mit einem Weitwinkelobjektiv. So bekommen Sie möglichst viel auf das Bild und der Raum wirkt größer. Alternativ können Sie sich auf einen Tritt oder Stuhl in einer Ecke des Raumes stellen und diagonal von oben herab in den Raum knipsen, um den Raum so optimal aufs Bild zu bekommen.

Vermitteln Sie auch einen Eindruck von der Umgebung

Fototipp 5: Prägnante Bildunterschriften

Und zum guten Schluss: Auch die Bildunterschriften in Ihrem Inserat sollten Sie nicht außer Acht lassen. Ein kurzer, prägnanter, zum Bild passender Untertitel kann die Emotionen nochmals verstärken. Auch für Suchmaschinen sind Bilduntertitel unersetzlich, denn nur durch passende Bilduntertitel wird Ihre Anzeige auch über die Suchmaschinen gefunden.

 


Loggen Sie sich doch gleich in Ihren Vermieter Bereich ein und prüfen Sie Ihre Fotos. Vielleicht können Sie den ein oder anderen Tipp umsetzten. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg dabei und sind bei Fragen gerne für Sie da!

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Kommentare

  1. Bulitta Erich

    Die Tipps sind wirklich hilfreich und gut. Die Webseite ist ansprechend. Leider fehlt zu Beginn die Auswahl „Ferienwohnung“ bzw. „Ferienhaus“. Dann wird der Besucher gezielt auf die Auswahl gelenkt.
    Ferienwohnungen gehen bei den vielen Ferienhäusern verloren.

    • Marketingteam

      Lieber Herr Bulitta,

      vielen Dank für Ihren Kommentar. Es gibt die Möglichkeit die Ergebnisse auch nach Objekttyp zu filtern, so dass jeder schnell und zuverlässig die passende Unterkunftsart für sich finden kann.

      Herzliche Grüße
      Ihr Team von Ferienhausmiete.de

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