Du planst deinen nächsten Urlaub und suchst eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus? Dann hast du sicher schon bemerkt: Dieselbe Unterkunft kann auf verschiedenen Buchungsportalen wirklich unterschiedlich viel kosten. Genau das hat unsere neue Preisvergleichsstudie untersucht – mit überraschenden Ergebnissen.
In der Studie haben wir analysiert, wie stark sich Preise unterscheiden, wenn es sich um exakt dieselbe Unterkunft, denselben Zeitraum und dieselbe Belegung handelt. Die Daten basieren auf über 1,1 Millionen Preisabfragen für rund 425.000 Ferienunterkünfte weltweit, die über Google Vacation Rentals gesammelt wurden – damit hast du echte, aktuelle Preise im Blick.
Warum diese Studie wichtig ist
Bei der Buchung einer Ferienunterkunft geht es um dein Urlaubsgeld. Doch wer nur auf ein Portal schaut, bekommt oft nicht den besten Preis – auch nicht bei identischen Angeboten. Große internationale Portale arbeiten überwiegend provisionsbasiert, das heißt sie erheben Service- oder Vermittlungsgebühren, die meist auf den Preis aufgeschlagen werden. Das kann dich im Endeffekt teurer kommen, ohne dass du es direkt siehst. In unserem Blogartikel zu versteckten Kosten großer Buchungsportale haben wir dir genauer erklärt, warum dein Urlaubsbudget dadurch zusätzlich belastet wird.
Die Studie will genau diese Unterschiede transparent machen – so dass du als Urlauber ganz bewusst die beste Entscheidung treffen kannst.
Das sind die zentralen Ergebnisse
Wer bietet am häufigsten den günstigsten Preis?
Wir wollten wissen: Welches Portal ist am häufigsten der günstigste Anbieter, wenn dieselbe Unterkunft bei mehreren Plattformen gelistet ist?
Das Ergebnis ist eindeutig:
- Ferienhausmiete.de lag in 99,40 % der Fälle am günstigsten oder gleichauf mit dem niedrigsten Preis.
- Auf Platz 2: Feondi Travel mit 98,37 %.
- Bekannte Plattformen wie Hotels.com (74,59 %) und e-domizil.de (72,66 %) liegen deutlich dahinter.
- Große Namen wie Expedia.de (55,92 %) und Booking.com (32,38 %) erreichen nur mittlere bzw. untere Platzierungen.
Fazit: Plattformen mit provisionsfreien Modellen wie Ferienhausmiete.de schneiden im Preisvergleich klar am besten ab.
Wie teuer sind die Preisaufschläge?
Zusätzlich zeigt die Studie, wie stark der Preis abweicht, wenn du nicht beim günstigsten Anbieter buchst. Das passiert durch zusätzliche Gebühren, Provisionen oder automatisierte Preisregeln – selbst wenn Ausstattung und Zeitraum gleich sind.
Hier einige Zahlen aus der Analyse (bezogen auf eine Woche Aufenthalt):
- Ferienhausmiete.de & Feondi Travel: praktisch kein Aufpreis (~0,49 € bzw. ~0,91 € im Schnitt).
- Holidu, Belvilla, Hotels.com: etwa 18 € – 25 € Aufpreis.
- Vrbo.com, Expedia.de, Booking.com: über 40 € im Schnitt.
- casamundo.com und Timmendorferstrand-Travel: mit im Schnitt 75 € bis mehr als 120 € teurer.
Auch wenn ein Betrag von 20 € zuerst wenig wirkt: auf mehrere Wochen oder mehrere Personen gerechnet kann das richtig ins Geld gehen.
Echte Beispiele – Echte Unterschiede
In der Studie findest du konkrete Vergleichsbeispiele, die zeigen, wie stark die Preise variieren können:
Beispiel 1: Gutshaus Rattelvitz, Rügen
- 💶 Casamundo.com: 1.667,50 €
- 💶 Ferienhausmiete.de: 1.080 €
Du sparst 587,50 € (35 %)
Beispiel 2: Fewo im Reethaus (EG), Usedom
- 💶 Expedia: 1.075 €
- 💶 Ferienhausmiete.de: 690 €
Du sparst 385 € (mehr als 35 %)
Diese Unterschiede entstehen ohne Änderung der Unterkunft oder Leistungsumfangs – allein durch unterschiedliche Preisstrategien der Portale.
Warum Preise so unterschiedlich sind
Die Studie identifiziert drei zentrale Preistreiber:
- Provisionen & Servicegebühren: Viele große Portale verlangen Provisionen von Gastgeber:innen und zusätzliche Servicekosten für Reisende.
- Vermittlungsstufen: Zwischen Vermieter und Buchung können mehrere Plattformen oder Agenturen stehen – und jede nimmt mitunter Gebühren.
- Dynamic Pricing: Automatische Preisalgorithmen passen Preise nach Nachfrage, Saisonalität oder Wettbewerb an – und du zahlst das ohne es zu merken.
Kurz gesagt: Der niedrigste Listenpreis ist nicht gleich der beste Endpreis.
Wie du clever buchst und sparst
Die Studie macht deutlich: Preisvergleich lohnt sich! Hier sind drei einfache Tipps:
- Vergleiche mehrere Portale – nicht nur das erstbeste Ergebnis.
- Achte auf Endpreise inklusive aller Gebühren, nicht nur auf den Basispreis.
- Flexible Reisedaten vergleichen kann zusätzliche Sparchancen eröffnen.
Weitere Tipps und eine genau Anleitung Und am wichtigsten: Schau dir Ferienhausmiete.de an – hier bekommst du nachweislich in den meisten Fällen den günstigsten Preis für deine Wunschunterkunft. Die komplette Studie findest du hier zum Download.