Preisvergleichsstudie: So kannst du beim Ferienhaus sparen

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Du planst deinen nächsten Urlaub und suchst eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus? Dann hast du sicher schon bemerkt: Dieselbe Unterkunft kann auf verschiedenen Buchungsportalen wirklich unterschiedlich viel kosten. Genau das hat unsere neue Preisvergleichsstudie untersucht – mit überraschenden Ergebnissen.

In 99,4 % der Fälle ist Ferienhausmiete.de der günstigste Anbieter oder gleichauf mit dem niedrigsten Preis — bei identischer Unterkunft, identischem Zeitraum, identischer Belegung. Das zeigt unsere Preisvergleichsstudie 2026 mit über 1,1 Millionen Preisabfragen für 425.000 Ferienunterkünfte weltweit. Hier kommen die Details.

Preisvergleichsstudie Ferienhäuser an der Ostsee
Wunderschöne Ferienunterkünfte an der Ostsee, ein Preisvergleich lohnt sich immer.

Zur Methodik der Preisvergleichsstudie 2026

Die Analyse wurde im Januar 2026 auf Basis öffentlich zugänglicher Preisdaten von Google Vacation Rentals durchgeführt — einem Dienst, der für identische Ferienobjekte tagesaktuelle Preise verschiedener Buchungsportale aggregiert.

Datenbasis:

  • Über 1,1 Millionen Preisabfragen für rund 425.000 Ferienunterkünfte weltweit
  • Reisezeitraum: 13. – 20. Juni 2026 (eine Woche Aufenthalt, identische Belegung)
  • Verglichene Portale: Airbnb, Booking.com, FeWo-direkt, Belvilla, Holidu, Casamundo, Hotels.com, Expedia, Vrbo, Feondi Travel, e-domizil und weitere — Referenzplattform: Ferienhausmiete.de

Wichtig zur Vergleichbarkeit: Verglichen wurden Endpreise inklusive aller Plattformgebühren, Servicekosten und ausgewiesenen Reinigungsgebühren — nicht die Listenpreise pro Nacht. Bot ein Portal denselben Preis wie der günstigste Anbieter, wurde es ebenfalls als „günstigster Anbieter“ gezählt. Die ausführliche Methodik findest du im PDF-Download der Preisvergleichsstudie.

Warum diese Studie wichtig ist

Bei der Buchung einer Ferienunterkunft geht es um dein Urlaubsgeld. Doch wer nur auf ein Portal schaut, bekommt oft nicht den besten Preis – auch nicht bei identischen Angeboten. Große internationale Portale arbeiten überwiegend provisionsbasiert, das heißt sie erheben Service- oder Vermittlungsgebühren, die meist auf den Preis aufgeschlagen werden. Das kann dich im Endeffekt teurer kommen, ohne dass du es direkt siehst. In unserem Blogartikel zu versteckten Kosten großer Buchungsportale haben wir dir genauer erklärt, warum dein Urlaubsbudget dadurch zusätzlich belastet wird.

Die Studie will genau diese Unterschiede transparent machen – so dass du als Urlauber ganz bewusst die beste Entscheidung treffen kannst.

Das sind die zentralen Ergebnisse

Wer bietet am häufigsten den günstigsten Preis?

Wir wollten wissen: Welches Portal ist am häufigsten der günstigste Anbieter, wenn dieselbe Unterkunft bei mehreren Plattformen gelistet ist?

Das Ergebnis ist eindeutig:

  • Ferienhausmiete.de lag in 99,40 % der Fälle am günstigsten oder gleichauf mit dem niedrigsten Preis.
  • Auf Platz 2: Feondi Travel mit 98,37 %.
  • Bekannte Plattformen wie Hotels.com (74,59 %) und e-domizil.de (72,66 %) liegen deutlich dahinter.
  • Große Namen wie Expedia.de (55,92 %) und Booking.com (32,38 %) erreichen nur mittlere bzw. untere Platzierungen.
PlattformAnteil günstigster AnbieterØ Aufpreis pro Woche
Ferienhausmiete.de99,4 %0,91 €
Feondi Travel98,37 %0,49 €
Hotels.com74,59 %25,79 €
e-domizil.de72,66 %42,46 €
Holidu65,57%18,37 €
Belvilla60,02%19,45 €
Expedia.de55,92 %43,24 €
Vrbo.com52,74%41,62 €
urlaub-abc.de52,41%28,81 €
Booking.com32,38 %43,81 €
Rügen-Travel31,93%35,89 €
casamundo.de28,77%74,84 €
Travanto Ferienwohnungen20,05%64,28 €
casamundo.com16,01%74,84 €
Timmendorferstrand-Travel13,14%120,08 €
Quelle: Ferienhausmiete.de Preisvergleichsstudie 2026

Fazit: Plattformen mit provisionsfreien Modellen wie Ferienhausmiete.de schneiden im Preisvergleich klar am besten ab.

Ferienhausmiete.de Unterkunft finden

Wie teuer sind die Preisaufschläge?

Zusätzlich zeigt die Studie, wie stark der Preis abweicht, wenn du nicht beim günstigsten Anbieter buchst. Das passiert durch zusätzliche Gebühren, Provisionen oder automatisierte Preisregeln – selbst wenn Ausstattung und Zeitraum gleich sind.

Hier einige Zahlen aus der Analyse (bezogen auf eine Woche Aufenthalt):

  • Ferienhausmiete.de & Feondi Travel: praktisch kein Aufpreis (~0,49 € bzw. ~0,91 € im Schnitt). Bei Ferienhausmiete.de lag der Preisaufschlag in 75 % der Fälle bei exakt 0,00 %.
  • Holidu, Belvilla, Hotels.com: etwa 18 € – 25 € Aufpreis.
  • Vrbo.com, Expedia.de, Booking.com: über 40 € im Schnitt.
  • casamundo.com und Timmendorferstrand-Travel: mit im Schnitt 75 € bis mehr als 120 € teurer.

Auch wenn ein Betrag von 20 € zuerst wenig wirkt: auf mehrere Wochen oder mehrere Personen gerechnet kann das richtig ins Geld gehen.

Echte Beispiele – Echte Unterschiede

In der Studie findest du konkrete Vergleichsbeispiele, die zeigen, wie stark die Preise variieren können:

Beispiel 1: Gutshaus Rattelvitz, Rügen

Beispiel 2: Fewo im Reethaus (EG), Usedom

Diese Unterschiede entstehen ohne Änderung der Unterkunft oder Leistungsumfangs – allein durch unterschiedliche Preisstrategien der Portale.

Warum Preise so unterschiedlich sind

Die Studie identifiziert drei zentrale Preistreiber:

  1. Provisionen & Servicegebühren: Viele große Portale verlangen Provisionen von Gastgeber:innen und zusätzliche Servicekosten für Reisende. Was dich das als Urlauber konkret mehr kostet, findest du in unserem detaillierten Gebührencheck: Was kostet dich Airbnb & Co. wirklich? Buchungsgebühren im Check.
  2. Vermittlungsstufen: Zwischen Vermieter und Buchung können mehrere Plattformen oder Agenturen stehen – und jede nimmt mitunter Gebühren.
  3. Dynamic Pricing: Automatische Preisalgorithmen passen Preise nach Nachfrage, Saisonalität oder Wettbewerb an – und du zahlst das ohne es zu merken.

Kurz gesagt: Der niedrigste Listenpreis ist nicht gleich der beste Endpreis.

Preisbildung Ferienhaus
Durch Zwischenhändler erhöht sich der Endpreis für die Ferienunterkunft, ohne dass Urlauber davon etwas wissen.

Wie du clever buchst und sparst

Die Studie macht deutlich: Preisvergleich lohnt sich! Hier sind drei einfache Tipps:

  • Vergleiche mehrere Portale – nicht nur das erstbeste Ergebnis.
  • Achte auf Endpreise inklusive aller Gebühren, nicht nur auf den Basispreis.
  • Flexible Reisedaten vergleichen kann zusätzliche Sparchancen eröffnen.

Weitere Tipps und eine genaue Herangehensweise zum Preisvergleich mit Google Vacation Rentals und dem Preisvergleich mithilfe der Google Bildersuche findest du in unserem Reisemagazin. Die komplette Studie findest du hier zum Download.

So vergleichst du Preise mit Google Vacation Rentals

Häufige Fragen zur Preisvergleichsstudie

Welches Ferienhaus-Portal ist 2026 am günstigsten?

Laut der Preisvergleichsstudie 2026 von Ferienhausmiete.de mit über 1,1 Millionen Preisabfragen ist Ferienhausmiete.de in 99,40 % der Fälle der günstigste oder gleichwertig günstige Anbieter. Auf Platz 2 folgt Feondi Travel mit 98,37 %, danach Hotels.com (74,59 %) und e-domizil.de (72,66 %). Große Plattformen wie Expedia.de (55,92 %) und Booking.com (32,38 %) landen im Mittelfeld bzw. hinteren Bereich.

Wie viel teurer ist Booking.com im Vergleich zum günstigsten Anbieter?

Im Durchschnitt zahlen Urlauber auf Booking.com über 40 € mehr pro Aufenthalt (eine Woche, identische Unterkunft) als beim günstigsten Anbieter. Bei längeren Aufenthalten oder mehreren Personen summiert sich der Aufschlag entsprechend. Im untersuchten Beispielzeitraum war Booking.com nur in 32,38 % der Fälle der günstigste Anbieter.

Warum kostet dieselbe Ferienwohnung auf verschiedenen Portalen unterschiedlich viel?

Drei Faktoren erklären die Preisunterschiede: Erstens erheben provisionsbasierte Plattformen Vermittlungsprovisionen (10–20 %) und teilweise zusätzliche Servicegebühren von bis zu 15 %. Zweitens sind oft mehrere Vermittlungsstufen beteiligt, von denen jede einen prozentualen Aufschlag erhebt — aus 500 € Vermieterpreis können so schnell 695 € Endpreis werden. Drittens nutzen viele Portale Dynamic-Pricing-Algorithmen, die Preise automatisch anpassen.

Wie wurde die Preisvergleichsstudie durchgeführt?

Die Studie wertet öffentlich zugängliche Preisdaten von Google Vacation Rentals aus. Im Januar 2026 wurden über 1,1 Millionen Preisabfragen für rund 425.000 Ferienobjekte weltweit verglichen — alle für denselben Reisezeitraum (13. bis 20. Juni 2026), dieselbe Belegung und identische Unterkünfte. Verglichen wurden Endpreise inklusive aller Plattformgebühren, Servicekosten und ausgewiesenen Reinigungsgebühren — nicht der Listenpreis pro Nacht.

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