Was kostet dich Airbnb & Co. wirklich? Buchungsgebühren im Check

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Du hast die perfekte Ferienwohnung gefunden. Der Preis klingt fair – also buchst du. Was viele Urlauber nicht wissen: In vielen Fällen ist die Plattformprovision bereits im Preis enthalten, den der Vermieter angibt. Wer zum Beispiel 15% an eine Buchungsplattform abführen muss, schlägt das auf den Mietpreis auf. Sichtbar ist das nicht. Du zahlst die Provision einfach mit, ohne es zu merken.

Hinzu kommt: Manche Plattformen erheben zusätzlich eine eigene Servicegebühr vom Gast – oft erst kurz vor dem Abschluss sichtbar. Ob sichtbar oder unsichtbar: Am Ende trägt der Urlauber die Kosten.

Erfahre welche Gebühren große Buchungsplattformen wirklich erheben, wie viel dich das konkret kostet – und warum du auf Ferienhausmiete.de dieselbe Unterkunft häufig deutlich günstiger buchst.

Frau vergleicht Ferienhauspreise und airbnb gebühren
Dieselbe Unterkunft wird auf verschiedenen Buchungsportalen zu unterschiedlichen Preisen angeboten.

Wie verdienen Buchungsplattformen ihr Geld?

Airbnb, Booking.com und Co. sind börsennotierte Unternehmen, die mit jeder Buchung verdienen – über Provisionen von Vermietern, Servicegebühren von Gästen oder beides kombiniert. Diese Kosten werden eingepreist oder direkt erhoben und erhöhen den Preis, den du als Urlauber zahlst – unabhängig davon, ob du sie explizit siehst oder nicht.

Die Gebühren im Überblick: Was zahlen Gäste und Vermieter wirklich?

Die folgende Tabelle zeigt die aktuellen Gebührenmodelle der wichtigsten Plattformen im Vergleich.

Stand April 2026. Berechnung des Endpreis-Effekts basiert auf Plattform-Provision und ggf. Gast-Servicegebühren. Tatsächliche Differenz kann je nach Unterkunft abweichen. Quellen siehe unten. Plattformen ändern ihre Gebührenmodelle laufend, aktuelle Konditionen direkt bei den Anbietern prüfen.

Provisionen, die Vermieter an eine Plattform zahlen, fließen fast immer in den Mietpreis ein. Ein Vermieter, der 15% Provision zahlt, muss diesen Betrag einpreisen – du als Gast zahlst ihn indirekt mit.

Airbnb: Neues Modell, gleicher Effekt

Bis Ende 2025 nutzten viele Gastgeber das Split-Fee-Modell: Vermieter zahlten rund 3 % Provision, Gäste zusätzlich bis zu 14-16 % Servicegebühr. Ab dem 1. Dezember 2025 entfällt die Gästegebühr – stattdessen zahlen alle Gastgeber einheitlich 15,5 % Provision. (Quelle: Airbnb Help Center: Servicegebühren für Gäste und Gastgeber, abgerufen April 2026)

Klingt fairer für Gäste? Auf den ersten Blick ja. Aber: Vermieter, die nun 15,5 % an Airbnb abgeben müssen, werden diese Kosten in ihren Basispreis einrechnen. Für Gäste ändert sich am Endpreis wenig – die Kosten sind nur anders verpackt.

Booking.com: Günstig wirkende Preise, eingepreiste Kosten

Booking.com zeigt keine separate Gästegebühr – der angezeigte Preis ist der Endpreis. Aber: Vermieter zahlen 12 bis 18 % Provision, die direkt in den Mietpreis einfließt. Was du siehst, ist kein reiner Vermieterpreis, sondern ein Preis inklusive Plattformanteil. Bei Nutzung der Zahlungsabwicklung kommen weitere 1,4 % hinzu. Diese Kosten wandern ebenfalls in den Preis. (Quelle: Lodgify Blog, abgerufen April 2026)

Quelle: Booking.com, Stand April 2026
Quelle: Ferienhausmiete.de, Stand April 2026

FeWo-direkt (Vrbo): Zwei Gebührenebenen

FeWo-direkt, Teil der Vrbo-Gruppe, arbeitet im provisionsbasierten Modell: Vermieter zahlen 5 % Provision plus 3 % Transaktionsgebühr, also insgesamt 8 % auf jede Buchung. Zusätzlich berechnet die Plattform Gästen eine Servicegebühr von ca. 6-15%. Auch hier gilt: Die Gebühren treffen am Ende den Urlauber über den eingepreisten Vermieterpreis. (Quelle: Fewo-Direkt, abgerufen April 2026)

Warum ist Ferienhausmiete.de günstiger?

  • Urlauber zahlen keine Service- oder Buchungsgebühren.
  • Vermieter zahlen keine Provision – also kein Aufschlag auf den Mietpreis.
  • Vermieter inserieren gegen eine jährliche Festgebühr.
  • Was der Vermieter einträgt, ist der Preis, den du buchst.

3 Tipps, wie du versteckte Kosten erkennst

  1. Endpreis vergleichen, nicht den Nachtpreis – Gebühren erscheinen oft erst am Ende.
  2. Dieselbe Unterkunft auf mehreren Plattformen suchen – Preise können deutlich abweichen. Mithilfe der Google Suche kannst du ganz einfach Unterkunftspreise vergleichen.
  3. Auf Plattformen ohne Provision und Servicegebühr setzen – wie Ferienhausmiete.de.

Fazit

Ob als Provision im Mietpreis oder als Servicegebühr beim Checkout: Am Ende trägt der Urlauber die Plattformkosten – sichtbar oder nicht. Ferienhausmiete.de verzichtet auf Provisionen und Gästegebühren. Das Ergebnis sind Preise, die direkt vom Vermieter kommen – ohne Aufschlag für die Plattform. Das bestätigt auch unsere Preisvergleichsstudie: In 99,4 % der Fälle war Ferienhausmiete.de der günstigste Anbieter.

Häufig gestellte Fragen zu Buchungsportal-Gebühren

Was bedeutet Provision bei Buchungsportalen?

Eine Provision ist die prozentuale Gebühr, die Buchungsportale pro Vermittlung verlangen. Offiziell zahlt sie der Vermieter – praktisch landet sie über den Mietpreis aber bei dir als Gast.

Wer zahlt die Provision bei Airbnb und Booking.com?

Offiziell zahlt der Vermieter die Provision an die Plattform. Praktisch zahlst aber du als Gast sie mit – denn der Vermieter rechnet die Provision in seinen Mietpreis ein. Auf Plattformen wie Airbnb, Booking.com und Expedia ist dieser Aufschlag im angezeigten Endpreis enthalten und für dich als Gast nicht separat ausgewiesen.

Wie hoch ist die Airbnb-Gebühr 2026?

Seit dem 1. Dezember 2025 gilt auf Airbnb für alle Gastgeber das einheitliche Modell: ca. 15,5 % Provision auf jede Buchung. Gäste zahlen keine separate Servicegebühr mehr – der angezeigte Preis ist der Endpreis. Die Provision wird allerdings vom Vermieter in den Mietpreis einkalkuliert.

Warum sind Ferienwohnungen auf Buchungsportalen oft teurer?

Weil Plattformen wie Airbnb, Booking.com oder FeWo-direkt Provisionen in zweistelliger Höhe verlangen. Der Vermieter muss diese Kosten in seinen Mietpreis einkalkulieren, um wirtschaftlich vermieten zu können. Bei Provisionen von ca. 8–20 % bedeutet das für dich als Gast einen entsprechenden Aufschlag im Endpreis – je nach Plattform und Unterkunft.

Sind Direktbuchungen günstiger?

In den allermeisten Fällen ja. In der Preisvergleichsstudie mit 1,1 Millionen Preisabfragen für rund 425.000 Ferienunterkünfte war Ferienhausmiete.de in 99,4 % der Fälle günstiger oder gleichwertig günstig als auf vergleichbaren Buchungsportalen – bei identischer Unterkunft, identischem Zeitraum und identischem Vermieter. Bei Ferienhausmiete.de buchst du direkt beim Vermieter.

Weitere Quellen:
Smoobu Guides: Provisionen und Kosten der FeWo-Buchungsportale, https://www.smoobu.com/de/guides/provisionen-und-kosten-fewo-buchungsportale/ (abgerufen April 2026)
HomeToGo, https://www.hometogo.de/media/kostenlos-ferienwohnung-inserieren-zu-transparenten-konditionen/ (abgerufen April 2026)
FeWo-direkt: Wie wird meine Buchungsgebühr berechnet, https://hilfe.fewo-direkt.de/articles/Wie-wird-meine-Buchungsgebuhr-berechnet (abgerufen April 2026)

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