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Winterzauber und Schneefreuden im Harz

Für einen unvergesslichen Winterurlaub müssen Sie nicht unbedingt alpine Höhen aufsuchen. Auch in Norddeutschlands höchstem Gebirge, dem Harz, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es schneit, sehr hoch. Die besten Skipisten, Langlaufloipen und Rodelbahnen gibt es im Oberharz. Unter- und Hochharz locken mit gut gewalzten Wanderwegen durch das weiße Winterwunderland. Alternativ probieren Sie sich im Snowtubing, im Schneeschuhwandern oder im Eissport – das Mittelgebirge lockt mit zahlreichen Angeboten.

Eine Fahrt mit der Harzer Brockenbahn ist sowohl im Winter als auch im Sommer ein Highlight

Urlaubsregion Harz: ein Überblick

Die Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen teilen sich den Harz. Mit 1.141 Metern ist der Brocken die höchste Erhebung des Mittelgebirges, gefolgt von Heinrichshöhe, Königsberg, Kleiner Brocken und Wurmberg. Der Nationalpark Harz, die Naturparks sowie die zahlreichen historischen Städtchen stellen das ganze Jahr über ein beliebtes Urlaubsziel dar. Wintersportler zieht es insbesondere in den Oberharz auf Höhen um die 800 Meter, da die Wege zum Skilift oder zur nächsten Loipe von hier aus kurz sind. Wenn Sie also gern auf Brettern stehen, Abfahrten hinuntersausen oder Langlaufloipen entlanggleiten möchten, sollten Sie sich eine Unterkunft in der Nähe von Altenau, Braunlage, Sankt Andreasberg oder Schulenberg suchen. Snowboards, Ski, Stöcke und Schuhe können Sie in den Wintersportgebieten vielerorts leihen.

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Wintersport in Norddeutschland? Im schneeverwöhnten Harz kein Problem.

Alpiner Ski- und Snowboard-Spaß vom Feinsten

Mit mehr als 50 Pisten für alpine Abfahrten muss sich der Harz keinesfalls verstecken. Das größte und höchstgelegene Skigebiet des norddeutschen Mittelgebirges ist der Wurmberg in Braunlage. 14 abwechslungsreiche Pisten in den Schwierigkeitsstufen rot und blau warten auf kleine und große Skihasen. Die schwarze, äußerst anspruchsvolle „Hexenritt“-Route ist dagegen nur echten Könnern vorbehalten. Wer die längste Talfahrt außerhalb der Alpen sucht, ist hier ebenfalls richtig: Auf 4,3 Kilometern geht es vom 971 Meter hohen Gipfel ins 405 Meter tiefer gelegene Braunlage. In Sankt Andreasberg gibt es mit dem Matthias-Schmidt-Berg und dem Sonnenberg gleich zwei Skigebiete, in denen sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene bestens ausgelastet sein sollten. Auf die Profis warten sogar Steilhänge. Des Weiteren ist das Skigebiet rund um den Bocksberg in Hahnenklee eine beliebte Anlaufstelle für passionierte Wintersportler.

Snowboarder und Skifahrer aller Könnerstufen kommen im Harz auf ihre Kosten.

Tipp für Ski-Anfänger: Sie möchten erst noch ein wenig üben, bevor Sie sich auf die großen Hänge wagen? Dann finden Sie auf den Skiwiesen „Am Rathaus“ und „Am Hasselkopf“ in Braunlage, im Skigebiet „Auf der Rose“ in Altenau, im Ski-Zentrum in Bad Sachsa und im „Hasental“ im Bergdorf Hohegeiß ideale Bedingungen.

Loipen für Langläufer, so weit das Auge reicht!

Sie lieben es, auf zwei Brettern zu stehen, ziehen es aber vor, nicht den Hang hinab zu sausen, sondern durch sanfte Höhen und Tiefen zu gleiten? Dann können Sie sich auf das hervorragend gepflegte Harzer Loipennetz freuen, das circa 500 Kilometer umfasst. Ein großes Langlaufgebiet, in dem Sie von rund 40 gespurten Kilometern aller Schwierigkeitsstufen empfangen werden, befindet sich etwa im Nationalpark Harz. Hier startet zum Beispiel von Schierke aus die prämierte Winterbergloipe, die auf 13 Kilometern schönste Ausblicke beschert – unter anderem auf den Brocken. Die Rundtour wird als mittelschwer eingestuft, ist in der kleineren Variante aber auch für die ganze Familie geeignet. Sie suchen die Herausforderung? Als anspruchsvoll gelten – neben vielen weiteren – der Rundkurs Oderberg ab Sankt Andreasberg und die Sophienhof-Loipe ab Benneckenstein im Oberharz.

Immer ein Erlebnis: auf einer Skilanglauf-Tour die Schönheiten des Harzes entdecken.

Pirouetten drehen für Anfänger und Fortgeschrittene

Eislaufen darf im Winter genauso wenig fehlen wie Eisessen im Sommer! Im Harz können Sie sowohl in- als auch outdoor Ihre Runden drehen oder coole Sportarten wie Eishockey, Setzbügeleisen- oder Eisstockschießen ausprobieren. Überdacht und somit witterungsunabhängig geöffnet sind das Eisstadion Braunlage und die Eislaufhalle Salztal Paradies in Bad Sachsa. Ist es draußen kalt genug, können Sie zum Schlittschuhlaufen außerdem ins Natureisstadion in Hohegeiß oder zur Natureisfläche in Hahnenklee fahren. Die Eisbahn in Bad Harzburg bietet dagegen während der Wintersaison bei jedem Wetter Schlittschuh-Spaß unter freiem Himmel – inklusive Eisdisko. Ähnlich verhält es sich mit der Schierker Feuerstein Arena am Fuße des Brockens. Auf der Freiluft-Eisfläche des ehemaligen Natureisstadions geht es in der kalten Jahreszeit sehr abwechslungsreich zu.

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Früh übt sich: Beim Eislaufen haben schon die Jüngsten Spaß.

Tipp: Während des Harzer KulturWinters in der ersten Februarhälfte verwandelt sich der Fischmarkt in Halberstadt in eine Open-Air-Eisbahn. Zu den Highlights gehören der bunte Faschingslauf sowie das Special für Verliebte am Valentinstag.

Bahn frei für den guten alten Rodelschlitten

Es gibt Dinge, die kommen nie aus der Mode: zum Beispiel der Schlitten. Ob aus Holz oder Kunststoff gefertigt, das rasante Vergnügen eignet sich für die ganze Familie. Im Harz mangelt es nicht an Rodelbergen. Am komfortabelsten ist die Abfahrt in Torfhaus bei Altenau, denn hier zieht der Rodellift „Brockenblick“ die Schlittenfreunde zum Startpunkt auf 792 Meter, bevor es auf einer Strecke von rund 300 Metern wieder hinab geht. Die Rodelbahnen am Wurmberg in Braunlage und am Bocksberg in Hahnenklee gehören mit 1,5 Kilometern zu denen, die den längsten Rodelspaß versprechen – die Tour bergab dauert ungefähr eine halbe Stunde! Gut 15 Minuten sind Sie stattdessen auf der Rodelbahn „Im Spiegeltal“ in Wildemann unterwegs. Der Hang hat eine Länge von knapp 860 Metern.

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Im Harz gibt es insgesamt etwa 40 Rodelbahnen. Auf geht’s!

Tipp: Rodeln mal anders: Beim „Snowtubing“ – auf Deutsch „Schlauchrodeln“ – geht es den Berg in einem aufgeblasenen Lkw-Reifen hinab. Angeboten wird der Spaß auf 100 Metern am Teichtal in Sankt Andreasberg und auf einer 200 Meter langen Bahn am Wurmberg.

Winterwandern durch die weiße Pracht

Sind die Wanderwege mit Schnee bedeckt, kommen Sie zwar etwas langsamer voran, aber nicht mit weniger Spaß. Die meisten Strecken im Harz sind sommers wie winters zugänglich, nach frischem Schneefall werden die Wege in der Regel zeitnah geräumt. Für Hunde ist eine Winterwanderung ebenfalls geeignet, denn auf Skihängen hat Ihr Vierbeiner aus Sicherheitsgründen nichts zu suchen. Sind Kinder mit von der Partie, leistet ein Schlitten treue Dienste, falls die kleinen Wanderer frühzeitig müde werden. Gute Kondition erfordert die sechs Kilometer lange Wanderung auf den Wurmberg bei Braunlage, auf der es von 570 Metern Höhe am Ausgangspunkt auf fast 1.000 Meter hoch geht. Belohnt werden die Gipfelstürmer mit bester Aussicht und einem Heißgetränk in der urigen Wurmberg-Alm. Den Brocken können Sie im Winter übrigens ebenfalls erklimmen. Runter geht es dann wahlweise mit der nostalgischen Harzer Brockenbahn – mehr Winterromantik ist kaum möglich!

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Zu Fuß durch den Schnee: Im Winter werden die Wanderwege im Harz geräumt.

So wie einst die Eskimos: auf „Bigfoots“ unterwegs

Liegt genug Schnee, ist die Fortbewegung auf Schneeschuhen ein wunderschöner Zeitvertreib, um die verschneite Landschaft zu genießen. Im Örtchen Hahnenklee im Oberharz gibt es einen circa 2 Kilometer langen Weg, der sich ideal für die ersten Schneeschuh-Schritte eignet. Es braucht nicht viel Übung, um sich auf und mit den „Bigfoots“ zurechtzufinden. Deshalb wird es Sie schon bald für größere geführte Schneeschuh-Touren in die weite Welt des Mittelgebirges hinausziehen – beispielsweise nach Altenau oder Clausthal-Zellerfeld. Auf eigene Faust können Sie sich natürlich ebenfalls auf den Weg machen, dann halten Sie sich am besten an die geräumten Wanderwege, zu denen etwa der Harzer Hexenstieg und der Harzer Grenzweg gehören. Mit Schneeschuhen auf den Brocken? Ebenfalls kein Problem. Geeignet sind die Aufstiege ab Schierke oder Torfhaus.

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Wer gern zu Fuß unterwegs ist, wird seine Freude am Schneeschuhwandern haben.

Achtung: Selbst wenn die weiße Schneedecke dazu einlädt querfeldein loszulaufen, ist dies im Nationalpark Harz untersagt. Es ist zum einen gefährlich, da Sie nicht wissen, was sich unter dem Schnee befindet, und zum anderen stört das Schneeschuhwandern jenseits der vorgesehenen Pfade sowohl Flora als auch Fauna.

Harzer KulturWinter mit vielen Highlights

Von A wie Aschersleben bis Z wie Zorge zieht sich das vielseitige Programm, das im Rahmen des Harzer KulturWinters angeboten wird. Die Veranstaltungsreihe geht im Jahr 2020 bereits in die 13. Runde und findet von Ende Januar bis Mitte Februar an besonderen Orten statt. Fällt Ihr Urlaub im Harz in diesen Zeitraum und Sie begeistern sich für Bergbaugeschichte, das Mittelalter, klassische Musik oder Theater, sollten Sie sich die Führungen, Lesungen und Darbietungen in außergewöhnlicher Kulisse nicht entgehen lassen. Über 100 einzigartige Veranstaltungen umfasst das kulturelle Angebot zur Winterzeit. Zu den Highlights gehören etwa die Taschenlampenführung im Schloss Wernigerode, die Handwerkskunst-Ausstellung in Altenau, die Führung im Kerzenschein durch das Kloster Walkenried, das Iglufest in Schierke und der exklusive Blick ins Besucherbergwerk Weltkulturerbe Rammelsberg in Goslar.

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Die sehenswerte UNESCO-Welterbestadt Quedlinburg liegt im nördlichen Harz.

Die extra Portion Winter-Wellness

Ob nach einem sportlichen Tag im Schnee oder als Entspannung zwischendurch, in den Harzer Wohlfühloasen kommen Muskeln, Körper, Geist und Seele zur Ruhe. 12-prozentiges Thermalsole-Heilwasser verwöhnt Sie beispielsweise im „Hexen-Zuber“ in der Kristall Therme „Heißer Brocken“ in Altenau . Ein weiteres Wellnessparadies ist die Bodetal Therme in Thale mit einer Vielzahl an Dampf- und Heißluftbädern im Innen- sowie Außenbereich. Passionierte Saunafreunde sollten sich zudem einen Abstecher in den Südharz in die Kurstadt Bad Frankenhausen nicht entgehen lassen: Sie ist die Heimat der Kyffhäuser-Therme, die Ihre persönliche kleine Auszeit unter anderem mit einer Totes-Meer-Salzgrotte, fünf Solebecken und einer großzügig angelegten Heißluftbad-Landschaft bereichert und unvergessen macht.

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In der kalten Jahreszeit ist das Bedürfnis nach Wärme besonders hoch.

 

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