Die 10 aufregendsten Erlebnisse an der Ostsee

Die Ostseeküste ist eine riesige Spielwiese für alle, die gerne draußen etwas unternehmen. Ob aktiv oder entspannt, Adrenalinkicks oder stille Natur – hier sind ganz besondere Erlebnisse unter freiem Himmel garantiert. Inspiration gibt es bei uns!

Nostalgische Dampfer-Törns

MS Alexandra ist der letzte seegehende Salondampfer Deutschlands. Von Mai bis September schippert der nostalgische Veteran aus dem Jahr 1908 von Flensburg aus durch die Flensburger Förde und die Ostseeküste entlang – und das seit mehr als 100 Jahren. Noch älter ist der Raddampfer Freya, der von Kiel aus zu stimmungsvollen Törns auf dem Nord-Ostsee-Kanal startet – er wurde bereits 1905 erbaut! Den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft kann man an Bord des nachgebauten Mississippi-Raddampfers Baltic Star entdecken, der vom Prerow-Strom in den Bodstedter Bodden einfährt – im September und Oktober gibt es Extratouren, um die vielen Kraniche zu beobachten!

Die große Sause

Chill oder Thrill? 73 m über dem Strand ruckelt der „Schwur des Kärnan“ über die schmalen Schienen, senkt dann seine Nase und saust mit Affenzahn durch einen 79 m langen Tunnel. Die Achterbahn, eine der drei höchsten „Hypercoaster“ Europas, ist nur ein Grund, warum Familien den  1977 eröffneten Hansa-Park so lieben. Doch Deutschlands einziger Erlebnispark am Meer begeistert sie nicht nur mit 37 aufregenden Fahrgeschäften. Jeden Tag kann man dort auch vier spektakuläre Live-Shows erleben. Alle 125 Attraktionen sind eingebettet in elf Themenwelten – Abenteuerland, Holzfällerlager und Fiesta del Mar locken! Im Wikingerland kann’s nass werden – da sausen die Drachenboote auf Schienen durch salzige Bluten. Noch gehämmert wird an der Hanse-Erlebniswelt,  die derzeit mit Holstentor, Dogenpalast und Bauten aus Nowgorod, Krakau und Lüneburg  entsteht.

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Piratenlager

Zu den schönsten Outdoor-Spielplätzen der Ostsee gehört das große Piratenlager von Hohwacht in der Hohwachter Bucht. Hier können Kinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen, toben, klettern und mit dem „Seetiger“ auf Kaperfahrt gehen. Das Piratenschiff, nachhaltig und schön mit Spanten aus Lärche und Planken aus Robine erbaut, kann der Nachwuchs über Heck und Bug entern – und über eine geschwungene Rutsche wieder verlassen. Hinauf zum Ausguck geht es über eine wacklige Seilbrücke. Und natürlich fehlen auch Piratenflaggen mit einem furchteinflößenden Totenkopf nicht. Anfang August geht es auf dem Abenteuerspielplatz besonders turbulent los: Dann feiert Hohwacht seinen Piratentag.

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Auf diesem aufwändig gestalteten Abenteuerspielplatz werden schon die ganz Kleinen zu richtigen Strandpiraten ©Hohwachter Bucht

Abtauchen zu Wracks und Riffen

Seegrasfelder und Muschelbänke, besiedelte Riffe und geheimnisvolle Wracks: Die Ostsee ist ein faszinierendes Revier für alle, die gerne tauchen. Dorsch, Hering, Knurrhahn und Meerforelle sind garantiert immer zu sehen. Ungeheuer eindrucksvoll sind auch die Beete mit Miesmuscheln, die ihre lila Lippen im Wellengang wiegen. Mit etwas Glück entdeckt man auch Seeskorpione, Seenadeln, Seehasen und Seenelken. Ein ganz besonderes Erlebnis für erfahrene Taucher ist das Wracktauchen – mehr als 100 Schiffe liegen auf dem Meeresgrund! Mit 16° bis 18° Celsius sind die Wassertemperaturen zwar frisch, mit richtiger Ausrüstung aber kein Problem – im Winter gibt es auch Tauchgänge im Trockenanzug! Gestartet wird nicht nur vom Schlauchboot, Kabinenkreuzer oder Traditionskutter, sondern auch von Seebrücken und vom Strand aus.

Um neue Unterwasserwelten kennen zu lernen muss es nicht gleich die Karibik sein.

Eine Nacht am Strand

Wild am Strand schlafen ist verboten – und wird teuer. Doch in den Strandschlafkörben, die seit 2016 in Schleswig-Holstein aufgestellt wurden, kann man eine Nacht das Ferienhaus gegen ein Open-Air-Bett tauschen – in Weissenhäuser Strand, Eckernförde, Scharbeutz, Timmendorfer Strand/Niendorf, Travemünde und auf Fehmarn. 1,40 m breit, bietet der neue Strandschlafkorb genug Platz für zwei Erwachsene. Bei Wind oder Regen kann er durch eine wetterfeste, mit Fenstern versehene Persenning verschlossen werden.

Abheben im Heißluftballon

Was gibt es Schöneres, als die Ostseeküste bei einer Fahrt im Heißluftballon aus der Luft zu erleben? Die silbrig blinkende See, die gelb blühenden Rapsfelder, die Buchenwälder, Strände und Steilküsten, Häfen, Fördeorte und Hansestädte, Boddenlandschaften und Inseln? Gefahren wird meistens morgens und abends, um der Thermik und damit verbundenen Turbulenzen aus dem Weg zu gehen. Der praktische Aspekt sorgt für größtmögliche Sicherheit – und beschert unvergessliche Eindrücke: Zu sehen, wie die Sonne am Horizont auf- oder untergeht, ist einfach traumhaft! Oder wie wäre es mit einem Vier-Gänge-Menü in der Gondel?

 

Nordic Walking an der Laufküste

Zwischen Travemünde und Glücksburg sorgt das größte regionale Lauf- und Walking-Streckennetz Europas mit 800 Kilometern Länge und 107 Routen für Schweißperlen auf der Stirn und Abwechslung unterwegs. Damit das Nordic Walking jedoch nicht nur flottes Laufen mit Stöcken ist, bieten die 35 Orte der „ostsee*laufküste“ Schnupperstunden und Kurse für Einsteiger und Fortgeschrittene an. Die passende Route lässt sich mit dem Laufroutenfinder aussuchen, der neben Länge, Dauer und Schwierigkeitsgrad auch Angaben zur Bodenbeschaffenheit enthält. Einsteiger folgen den blau markierten leichten Strecken, mittelschwere Routen von mehr als fünf Kilometern Länge sind rot, anspruchsvolle Touren mit mindestens zehn Kilometern Länge sind mit schwarzer Farbe in der Übersichtskarte eingezeichnet. Die längste Runde der 107 Routen misst 16,3 Kilometer, die kürzeste nur zwei Kilometer. An die Stöcke, fertig, los!

Die flach abfallenden Strände der Ostsee sind perfekt, um den Kreislauf mit Nordic Walking in Schwung zu bringen.

Kraxeln an der Küste

Schwankende Stege, Taubrücken und Seilbanken: An der Ostseeküste locken Kletterparks nicht nur tagsüber mit dem besonderen Kick, sondern auch nachts – beim Vollmondklettern geht’s im Naturseilgarten Altenhofbei Eckernförde per Stirnlampe durch die Wipfel  hin zur „Burmabrücke“, über die man sich am besten von Schlaufe zu Schlaufe hangelt. Hinter einem großmaschigen Fischernetz wartet als nächster Kick ein Fahrrad, mit dem man auf einem Seil zur nächsten Buche rollt. Abzustürzen ist nicht möglich: Der Drahtesel in luftiger Höhe ist fest in einer Seilkonstruktion verankert! Nicht mitten im Wald, sondern direkt am Strand befindet sich der Klettergarten von Grömitz, wo statt belaubter Bäume dicke Douglasienstämme auf die Kletterer warten, die Stahlrohre verbinden – und von ihren zehn Meter hohen Spitzen weiten Ausblicke auf die Ostsee eröffnen. Ungewöhnlich ist auch das Klettererlebnis in Burgstaaken, wo auf 14 Routen ein 40 m hohes Silo bezwungen werden kann. Und wenn es doch einmal regnet? Dann gibt es Indoor-Kletterwände wie in Damp, wo im Fun und Sport Center an einer 9,81 Meter hohen Wand mit Überhängen nach Herzenslust auf 53 Routen geklettert und gebouldert werden kann.

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Auf 14 abwechslungsreichen Parcours können sich schon Kindern ab 7 Jahren ausprobieren.

Große Fische am kleinen Haken

Petri Heil! Zwischen Heiligenhafen und Heringsdorf starten die Kutter frühmorgens das ganze Jahr zum Hochseeangeln. Ihr Ziel sind die Fanggründe an der dänischen Seegrenze, denn dort liegt eines der besten Reviere für den Speisefisch, dessen Leben noch als Jungfrau endet: Dorsch ist nichts anderes als Kabeljau, der noch nicht geschlechtsreif ist. In 20 Meter Tiefe durchpflügt der Raubfisch Tang und Seegras nach Muscheln, Würmer, Krebsen, Seesternen und kleinen Fischen und frisst gierig, was ihm vor das Maul kommt. Kapitale Dorsche, fast anderthalb Meter lang und 40 Kilo schwer, wurden schon bei Fehmarn aus den Fluten gezogen. Geangelt werden darf das ganze Jahr; für Dorsche gelten keine Schonzeiten. Beim Auffinden hilft das Echolot – und die Tatsache, dass der Dorsch gesellig ist. Der Fang eines Fisches aus einem Schwarm bedeutet daher meist Anglerglück für die ganze Gruppe.

Mit einem Fischkutter herauszufahren ist ein echtes Erlebnis für Landratten.

Wellness an der Ostsee

Schon ein Spaziergang am Spülsaum ist Wellness pur. Weit gleitet der Blick über die Bucht. Jeder Atemzug vitalisiert, versorgt den Körper mit Jod, Salz, Aerosolen und Mineralien. Der weite Blick aufs Wasser ist autogenes Training open-air, das ständige Fließen der Wellen entspannt Körper und Psyche. Das schonende Reizklima der Ostsee wirkt wie ein Jungbrunnen – besonders im Winter. Wieder warm macht ein Besuch der Erlebnisbäder direkt am Strand. 3.000 qm groß ist in Scharbeutz allein die Saunawelt der Ostseetherme, die auf drei Ebenen mit finnischen Saunen, sanftem Biosanarium, rustikaler Kelo-Sauna, Thermarium und türkischem Bad alle Sinne verwöhnt. Vom Saunagarten geht’s direkt auf den Strand – ganz Abgehärtete kühlen sich in den Fluten der eiskalten Ostsee ab. Auch für Kinder gibt es hier viel zu Erleben! Highlight der Bodden-Therme von Ribnitz-Damgarten ist die 60° Celsius warme Bernsteinsauna, ein Sanarium mit Farblichttherapie. Die Ostseetherme Usedom ergänzt das Saunavergnügen mit Events. Etwas ganz Besonderes hat die Mitternachtssauna im Programm: eine Deutschland-Tour – beim Schwitzen kann man dabei sieben Bundesländer mit ihren Festen und Bräuchen kennenlernen.

Der Timmendorfer Strand in der Lübecker Bucht bietet sich hervorragend für lange Spaziergänge an


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