Winterferien in Österreich: Die 10 schönsten Skigebiete

Jetzt beginnt sie wieder, die winterweiße Zeit zum Wedeln und Schwingen, Carven und Schnowboarden, Schlittschuhlaufen, Schneeschuhwandern, Eistauchen und Eisklettern. Österreich ist dann ein wahres Winterwunderland: mal trendy, mal traditionell, mal sportlich, mal gemütlich, voller Party-Fieber oder stiller Romantik im Schnee. Die schönsten Winterferienziele in Österreich: Hier kommen sie!

Winterferien sind besonders für Kinder magisch

1.Mayrhofen: Action oder Genuss?

Action am Penken (2.095 m) oder Genuss an der Ahornspitze (2.973 m)? Die beiden wichtigsten der fünf Skiberge im Tiroler Skigebiet Mayrhofen haben ein klares Profil. Insgesamt erschließen dort  58 Lifte 142 km Piste und 8,7 km Skirouten zwischen 630 und 2.500 m Höhe. Horberg (2.278 m), Rastkogel (2.500 m) und Eggalm (2.300 m) ergänzen die Hauptberge. Am Penken lockt das steilste Pistenerlebnis Österreichs: 78 Prozent gefällt besitzt die Harakiri-Piste! Der Sun-Jet-Sessellift bringt Snowboarder und Freerider zum Penken Park, einem Fun Park mit Steilkurven, Wellenbahnen und anderen Hindernissen. Im Rennparadies Unterberg können Sie sich am Penken mit den Weltstars des Skisports messen. Drei Riesentorlaufstrecken – 2x 450 m, 1 x 200 m lang – fordern dort Ihr ganzes Können. Gold, Silber oder Bronze: Wie gut sind Sie? Auf der Skimovie-Strecke (Piste Nr. 16) können Sie sich bei Ihrer Abfahrt sogar filmen lassen – und anschließend das Video kostenlos herunterladen. Ideal für Anfänger, Einsteiger und Familien sind die Pisten unterhalb der Ahornspitze mit vielen blauen und der Handvoll roten Pisten des Ahornplateaus. Zurück ins Tal führen eine 5,5 km lange Talabfahrt und Winterwanderwege mit Ausblicken auf die Zillertaler Alpen und das Stilluptal. Doch warum schon zurück? Auf dem Plateau steht doch die White Lounge, ein riesiger Iglu aus Eis – tagsüber der coole Oase für eine Pistenpause mit grandioser Aussicht, abends eine angesagte Bar – jeden Dienstag geht bei der White Lounge Iglu Party die Post ab. Mayrhofen ist für seinen Après-Ski berühmt!

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Mayrhofen liegt idyllisch im Tal

2. Kitzbühel:  Die Ski-Stadt

Ein extreme Abfahrt machte das mondäne Alpenstädtchen weltberühmt: Alljährlich im Januar stürzen sich die Skiprofis auf die Streif, sausen mit 145 km/h über den bretterharten Schnee, springen 60 m weit – und hoffen auf einen Sieg beim legendären Hahnenkammrennen. Dann gleicht die Stadt einem Hexenkessel, feiert die Welt in Zelten und Bars bis zum Morgengrauen. Dann ist Kitzbühel im Ausnahmezustand. Doch sonst: ein sehr charmanter Skiort mit Jet-Set-Flair und malerischer Altstadt, der mit KitzSki in 800 bis 2000 m Höhe ein abwechslungsreiches Skigebiet besitzt. 57 Lifte erschließen zwischen Kitzbüheler Horn und Hahnenkamm, Pengelstein und Resterhöhe 230 sportliche Pistenkilometer. Die Stadt liegt genau mittendrin. Das macht es leicht, nach Lust und Laune zu wechseln – zu den anspruchsvollen Pisten des Pengelsteins, mit 1.938 m der Hausberg der Stadt. Oder sich mit der Gondelbahn 3S hinauf zur Wurzhöhe (1.739 m) und Resterhöhe (1.894 m) zu schwingen, und dabei beim Blick in den bis zu 400 m tiefen Saukasergraben schon bei der Auffahrt den Nervenkitzel zu spüren. Oder einfach mit nur einen halben Tag auf den Pisten unterwegs zu sein und danach ein wenig Stadtleben zu genießen.  Wer es lieber idyllisch und familienfreundlich liebt, wohnt in Kirchberg, das mit Liften an die Pisten von KitzSki angeschlossen ist. Ein kostenloser Skibus pendelt hinüber zur Skiwelt „Wilder Kaiser-Brixental“, Österreichs größtem zusammenhängenden Skigebiet mit 284 km Piste, 90 Liften, 81 Hütten und angesagten Aprés-Ski-Lokalen! In Kirchberg steht mit Simon Taxacher einer der besten Köche Tirols am Herd. Aus Tiroler Traditionsküche und mediterranen Einflüssen zaubert er in seinem Restaurant kulinarische Kunstwerke, die scheinbare Gegensätze verschmelzen – minimalistische Feuerwerke für  Gaumen und Auge am Abend.

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Kitzbühel bietet auch neben der Skipiste viel Unterhaltung

3. Sölden

Erst Piste, dann Party: So begeistert Sölden seine Gäste. Drei Jahrtausender, zwei Gletscher und sagenhafter Après-Ski haben das Skigebiet im Ötztal weltberühmt gemacht. Bis auf 3.340 m Höhe erschließen 31 Life 144 Pistenkilometer – Schneesicherheit ist da garantiert. Dank der beiden Gletscher laufen die Lifte bereits ab September … und bis weit in den Mai hinein!  Das ist Grund genug für die FIS, bereits im Oktober traditionell mit dem Skiweltcup Opening am Rettenbachferner die neue Saison zu eröffnen! Zu den Highlights von Sölden gehören neben den schneesicheren Gletschern vor allem die langen Talabfahrten. Vom Gaislachkogel (3.058 m) mit Traumaussicht auf Sölden geht’s sogar 1.700 Höhenmeter bergab. Vorher jedoch sollten Sie die „007 Elements“ besuchen – eine cineatische Installation mit interaktiven High-Tech-Galerien auf den Spuren von James Bond. Sölden war 2015 Drehort für den 24. James-Bond-Film „Spectre“ gewesen.  Am Hainbachjoch (2.727 m) beginnt die berühmte „Mafia-Abfahrt“ – die Piste mit der Nummer 14 wurde früher nie präpariert. Unten angekommen, sah so manch ein Skiläufer aus, als hätte ihn die Mafia verprügelt. Auch heute, obgleich inzwischen präpariert, bietet der schwarze  Run echte Herausforderungen! Nach der Piste locken Schirmbars und  Shows, Konzerte, Partys und Festivals. Am Giggijoch heizen DJs bei den Electric Mountain Partys in 2300 m Höhe richtig ein. Beim Eletrich Mountain Festival holt Sölden Top-Acts wie Felix de Laet aka Lost Frequencies in den Skiort und lässt zwei Tage lang die Bühnen mit Electro beben.

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Sölden ist berühmt für gute Pisten und noch bessere Partys

4. Gasteiner Tal

Gleich vier Skigebiete birgt das Gasteiner Tal. Mit  200 km Pistenspaß auf vorwiegend roten und schwarzen Pisten ist es Paradies für alle, die sportlich fahren und Herausforderungen im Schnee lieben. In Dorfgastein ist das Fulseck mit einem dichten Netz von Abfahrten überzogen. Der Kreuzkogel (2.686m) schafft die Anbindung nach Großarl im Nachbartal. Bad Hofgastein und Bad Gastein teilen sich das Skigebiet Schlossalm-Angertal-Stubnerkogel. Bevor Sie dort die Ski anschnallen, sollten Sie auf dem Stubnerkogel (2.251m) auf der höchstgelegenen Hängebrücke Europas die Aussicht genießen. In 2.300m eröffnet die 140m lange Verbindung zwischen Bergstation und Sendemast herrliche Blicke auf eisfunkelnde Bergspitzen! Zwischen den beiden Skigebieten Kreuzkogel und Stubnerkogel pendelt ein kostenloser Skibus.

Sportgastein ist der Hotspot der Freerider im Gasteiner Tal. Aus der Erde sprudelt dort noch ein natürlicher Schatz, der für Wohlbefinden nach dem Skispaß in den Hohen Tauern sorgt: Thermalwasser! In der Felsentherme von Bad Gastein und der Alpentherme Bad Hofgastein vertreibt es jegliche Ansätze von Muskelkater und sorgt für herrliche Entspannung. Abwechslung im Schnee bieten 25 km Winterwanderwege, Rodelbahn, Eisklettern und Hundeschlittenfahrten durch den verschneiten Winterwald im Salzburger Land.

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Bad Gastein erinnert an ein Winetrmärchen

5. Saalbach-Hinterglemm

Als „Home of Lässig“ versteht sich Saalbach, das mit den Salzburger Skiorten Hinterglemm, Leogang und dem Anschluss von Fieberbrunn in Tirol inzwischen auf ein abwechslungsreiches Skigebiet in 840 – 2096m Höhe angewachsen ist. 270 km Piste – 140 km blau, 112 km rot und 18 km schwarz – sorgen dafür, dass Genussskifahrer ebenso auf ihre Kosten kommen wie Anfänger, Familien oder Profis. Reicht nicht? Mit der Ski Alpin Card gibt es zur Saison 2019/2020 erstmals ein Ticket für die drei Skigroßräume Skicircus Saalbach, Schmittenhöhe in Zell am See und Kitzsteinhorn Kaprun  – was für eine Eintrittskarte zu  408 Pistenkilometern!

Hauptberg des Skicircus ist der Kohlmais mit mittelschweren Pisten. Auch am Bernkogel, Reiterkogel und der Hochalm sind die Pisten vorwiegend blau und rot, sprich leicht bis mittelschwer. Höchster Punkt im Skircircus ist der Schattberg (2.096m) auf der gegenüberliegenden Seite. Der Zwölferkogel ist mit seiner WM-Strecke und der Weltcup-Piste ein forderndes Terrain für Cracks und lädt mit bis zu drei Kilometer langen Pisten zum Brettern ein, bis die Muskeln brennen. Seit einigen Jahren modernisiert Saalbach seine 70 Seilbahnen und Lifte; einige haben jetzt Sitzheizung. Go-Kart-Runden auf dem Eis, beleuchtete Rodelbahnen, Eisstockschießen und Pferdeschlittenfahrten sorgen für Abwechslung beim Winterspaß. 60 urige Hütten laden dabei zur Einkehr. Mit internationalen Events wie „Rave on Snow“ mach Saalbach heute Sölden als Après-Ski- und Partyhochburg im Schnee erfolgreich Konkurrenz.

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In Saalbach finden Skibegeisterte abwechslungsreiche Pisten

6. Stuben: Arlberg ohne Jet-Set

Das gemütliche Skidorf bietet alles, was dem Arlberg einzigartig macht: knackige Pisten, traumhaften Tiefschnee und Schneesicherheit. Nur die internationale High Society fehlt – sie tummelt sich auf der teuren Seite in Lech, Zürs, St. Anton und St. Christoph. Wer sportliches Skifahren schätzt, ist in dem bodenständigen Bergdorf mit seinen 30 Häusern, die sich an den Hang schmiegen, jedoch bestens aufgehoben. Drei Sesselbahnen schwingen sich zum 2.400m hohen Hausberg „Albona“ hinauf. Von dort wedelt man auf baumfreien Pisten zur Alpe Rauz (1.629m), Tor zu 440 km Schneevergnügen mit 260 km  Piste und 180 km Tiefschnee. Ebenfalls hier starten die  Gratisskibusse nach Zürs und Lech, wo legendäre Abfahrten vom Madloch und Ochsenhörnle locken. Und der Après-Ski-Tanz im Hotel Krone mit seiner Schneebar am Liftplatz. Zurück in Stuben, regiert der „Bocuse vom Arlberg“: Werner Walch, Seniorchef vom „Mondschein“-Hotel. Unter Schwiegersohn Markus Kegele wurde „Slow Food“ zur Maxime, und erdverwurzelte, authentische Austria-Küche zum Markenzeichen: mit luftgetrocknetem Jungrinderschinken, knuspriger Bauernente, in Butterschmalz gebratenem Kalbswienerschnitzel, hausgemachten Bauernbroten und Zirbelar-Eis. Regie im urigen Weinkeller aus dem 17. Jahrhundert führt Eva-Maria Kegele-Walch. Mehr als 70 Rieslinge von Top-Winzern wie Mittelbach, Jamek, Knoll, Schmelz oder Schloss Gobelsburg lagern dort – die Sommelière berät Sie gerne!

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In Stuben geht es gemütlich zu, verstecken muss sich das Skigebiet aber nicht

7. Schladming: Schwingen in der Steiermark

Petra Kronberger, Hans Knauss und Hermann Maier machten Schladming als Kaderschmiede der österreichischen Skistars weltbekannt – doch auch Anfänger und Familien fühlen sich auf den Pisten des größten steirischen Skigebietes zwischen Dachstein und Tauern wohl. In Rohrmoos begrüßt Pinguin Bobo den Nachwuchs, der im Skikindergarten und an den sanften Hängen des Hochplateaus die ersten Schwünge lernt. Die Eltern sausen währenddessen über einen Skiweg zum Hochwurzenlift, wo im Fünferpack die Gondeln zur Bergstation (1.850m) schweben. Auch die längste Flutlichtrodelbahn Österreichs beginnt dort – eine sieben Kilometer lange Schlittenpartie zurück zur Talstation. Skifahrer und Snowboarder sausen  auf der spritzigen Sepp-Walcher-Abfahrt zurück zur Skiwiese. Oder schwingen weiter zur Reiteralm (1.860m), wo Familien dominieren. Die Eltern schwingen die Gasselhöhe hinab, die Steppkes carven über die Kinderskiroute zu den Tieren vom Fagerwald, brettern über das Wellenbad oder durchfahren den Boardercross.  Fortgeschrittene Läufer zieht es  zum Hauser-Kaibling (2.015m), wo die die legendäre Krummholz-Piste als längste FIS-Abfahrt Europas 4,3 km schwarz und steil ins Tal führt. Trendberg der Szene ist der 1.894 Meter hohe Planai mit kostenlosen WLAN, Musikbegleitung beim Schwingen auf Piste 2,  Funpark, Superslope, der Skimovie-Strecke Weitmoos und der Skiline, die am WM-Park Planai  blitzschnell ein Profil des Skitages erstellt: bewältige Höhenmeter, benutzte Lifte und gefahrene Abfahrtskilometer. Neben der Schladminger Vier-Berge-Skischaukel mit rund 120 Pistenkilometern, lassen die kleineren Skiberge Rittisberg, Fageralm, Galsterbergalm, Stoderzinken, Riesneralm und Planneralm sowie das Ganzjahresskigebiet Dachsteingletscher den Skispaß in der Dachstein-Tauern-Region auf 224 Pistenkilometer anwachsen. Tandemflüge im Gleitschirm, Fahrten im Heißluftballon und Schlittschuhspaß auf den zugefrorenen Seen von Aich und Pichl ergänzen das Winterprogramm. Und gehören ebenso dazu wie eine romantische Pferdekutschenfahrt durch die verschneiten Wälder der Ramsau, wo auch Langläufer gerne ihre Runden ziehen.

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Schladming ist besonders geeignet für Familien

8. Tux: das sportliche Hochtal

Bucklige Steilhänge, rasante Abfahrten und ganz viel Tiefschnee: Tux begeistert sportliche Fahrer. Die Pisten sind vielfältig,  aussichtsreich – und garantiert schneesicher. Denn das Hochtal mit den Orten Vorderlanersbach, Lanersbach, Juns, Madseit und Hintertux endet an einem Gletscher: Österreichs einziges Ganzjahres-Skigebiet. 365 Tage lang können Sie dort nach Lust und Laune auf Buckelspisten umherhüpfen, auf unberührten Tiefschneehängen zu Tal sausen, entspannt über Panoramaabfahrten schwingen – und von Oktober bis Mai sogar durch den Pulverschnee stoben! Der Gletscher ist das Juwel der Ski- und Gletscherwelt Zillertal 3000, wo Sie 66 Lifte zu 203 km Abfahrtsspaß bringen. Anspruchsvoll wie das Skiparadies Eggalm, sonnig und sanft wie das Plateau des Rastkogels. Wer sich richtig auspowern will, startet zur „Gletscherrunde“ und legt an einem Tag auf Pisten von Blau bis Schwarz 15.000 Höhenmeter und Kilometer, ehe er auf der 6 km lange Talabfahrt „Schwarze Pfanne“ direkt ins Herz von Hintertux saust. Den Après-Ski dort haben Sie sich verdient! Groß ist auch das Angebot an Nichtskifahrer. Winterwanderwege erschließen eine tief verschneite Winterlandschaft. Schneeschuhtouren, Höhlentrekking und Gleitschirm-Tandemflüge mit Ski . Wie Tux vor dem Tourismus aussah, verrät die Höllensteinhütte. Dort lässt Klaus Erler mit seinem privaten Bauernmuseum den Arbeitsalltag  auf der Alm mit riesigen Käsekesseln, alten Seilereimaschinen, Butterfässern und Geräten zur Flachsbearbeitung wieder lebendig werden.

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Tux ist für Adrenalinjunkies genau das richtige Skigebiet

9. Kühtai

Vom Airport in den Schnee: Keine 30 Autominuten trennen Innsbruck von Kühtai. Im kleinen familienfreundlichen Skiort fängt der Skispaß erst dort an, wo er woanders endet – in 2020m Höhe. Und das ohne Gletscher – das ist einmalig in Österreich. Und sorgt von Dezember bis April für Schneesicherheit auf der Tiroler Passhöhe zwischen Sellrain- und Ötztal. Bett und Piste trennen nur wenige Schritte: Ski in Ski out ist in Kühtai die Devise. Elf Lifte – 1 Gondel. 5 Sessellifte, 5 Schlepper – erschließen ein offenes, baumloses Areal mit 46 km Piste. Was im Vergleich zu Skigroßräumen wenig klingt, hat durchaus Vorteile. Besonders Familien schätzen dies, können Kinder doch sich auch alleine auf die Piste wagen – und gehen nicht verloren. Vormittags locken die sonnigen Südhänge unterhalb von Hochaltar (2.520 Meter) und Pirchkogl (2.828 Meter); nachmittags die  breiten Abfahrten der Hohe Mut- und Drei-Seen-Bahn. Rote Pisten dominieren.  58 Prozent aller Abfahrten sind mittelschwer, jeweils rund 20 Prozent sind blau (einfach) bzw. schwarz. Doch selbst die roten und schwarzen Pisten sind hier weniger fordernd als anderenorts. Richtig schwierig und schwindelerregend steil wird es in Kühtai selten. Nur die Neuner-Abfahrt am Gaiskogellift bietet auch für Cracks einige Herausforderungen. Mehr werden es, wenn man den kostenlosen Skibus besteigt, der alle 30 Minuten nach Hochoetz (Ochsengarten) ins Inntal pendelt. Die Liftehe zwischen beiden Kommunen mehr als verdoppelt das Skiangebot auf 85 km. Noch eine Vision ist die Panoramapiste, die künftig den Bus ersetzen und beide Skigebiete noch enger verflechten soll. Das dürfte auch die Freerider freuen, auf die Tiefschnee und Firn warten. Auch am Abend bleibt Kühtai sportlich. Statt Après-Ski gibt es Mittwoch und Sonnabend Woche Wedelspaß oder Langlauf bei Flutlicht. Auch die 2,5 km lange Rodelstrecke ist bis nachts um eins beleuchtet. Und lockt unterwegs mit einer Einkehr im Graf Ferdinandhaus, ehe  es zurück nach Kühtai geht.

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Das Kühtai liegt in der Nähe von Innsbruck und besonders für Familien geeignet

10. Silvretta Montafon

140 km  Piste, 35 Lifte, 70 Freeride-Routen und die längste beleuchtete Rodelbahn von Vorarlberg: Ernest Hemingway würde sich erstaunt die Augen reiben. So der US-Autor vor 80 Jahren einsam durch den Schnee zog, brummt der Skizirkus. Und das schon, wenn andere erst aufstehen und frühstücken. Bei den Sonnenaufgangsfahrten sind Sie der Erste auf der frisch gespurten Piste – drei Mal pro Woche. Mit dabei bei den frisch präparierten Hängen ist die längste Talabfahrt Vorarlbergs. Vom höchsten Punkt der Silvretta Montafon geht es 1700 Höhenmeter hinab nach Schruns – hin zum Frühstück m Kapellrestaurant. Auf die „Black Scorpions“ sollten sich nur echte Cracks wagen. Die sieben steilsten Pisten im Skigebieten weisen bis zu 81 Prozent Gefälle aus: pures Adrenalin!  Richtig Gas geben kann man auch auf der permanenten Rennstrecke bei der Spatla Bahn. Dass Silvretta Montafon vor allem für sportliche Fahrer die Spielwiese im Schnee ist, zeigt auch der Snowpark Montafon am Grasjoch mit 40 Obstacles – Kicks, Rails, Rides und vielen verschiedenen Boxen. Wie die Profis da shreddern, springen und sich drehen, lässt beim  FIS Snowboard Cross World Cup die Zuschauer staunen. Sport am Berg, Party im Tal, ist immer Mitte Dezember das Motto – und internationale Top Acts wie  Silbermond rocken am Abend in Schruns.

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Von Silvretta Montafon schwärmte nicht nur Ernest Hemingway

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