10 Tipps für einen Urlaub in Sankt Peter-Ording

Urlaub an der norddeutschen Westküste bei Sankt Peter-Ording ist Abenteuer und Erholung zugleich. Diese 10 Highlights gehören zu einem gelungenen Besuch auf der Halbinsel Eiderstedt dazu wie der Wind im Haar und die Krabben auf dem Brötchen.

Entdecken Sie die weitläufigen Strände rund um St. Peter-Ording.

1. Pfahlbauten

Der allererste Weg führt die meisten Besucher Sankt Peter-Ordings sicher an einen der weitläufigen Strände. Warum fährt man sonst an die Nordsee? Einzigartig ist der Weg über die Seebrücke, bei dem das Meer bereits klar zu sehen ist und der weiße Sand unter der Brücke schier endlos glitzert. Maßgeblich zum Strandbild tragen hier die bis zu sieben Meter hohen Holzhütten auf Stelzen bei. Längst sind diese Pfahlbauten zum Wahrzeichen von Sankt Peter-Ording geworden und sogar mit dem Etikett „einfaches Kulturgut“ ausgezeichnet worden. Die Pfahlbauten sind aus Lärchenholz gefertigt, einem schweren und harten einheimischen Nadelholz, das sich durch besondere Tragfähigkeit und Witterungsbeständigkeit auszeichnet.

Die typischen Pfahlbauten sind Wahrzeichen von Sankt Peter-Ording.

Die charakteristischen Pfahlbauten sind an jedem Strand in Ording, Bad, Dorf und Böhl zu finden. Insgesamt fünf Pfahlbaurestaurants gibt es am langen Strand von „SPO“, wie Sankt Peter-Ording liebevoll abgekürzt wird. Die Aussicht auf das Meer aus solch luftiger Höhe und ganz nah dran genießen zu können, ist für Nordseeurlauber ein außergewöhnliches Vergnügen. Besonders beliebt bei gutem Wetter sind die Terassenplätze. Hier lässt sich die Sonne am allerbesten genießen.

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2. Kitebuggy fahren lernen

Wer schon immer mal schnell wie der Wind über den Strand düsen wollte, sollte in seinem Nordseeurlaub in jedem Fall einen Powerkite- Schnupperkurs belegen.  Tages- und Wochenendkurse geben gute Einblicke in diese Sportart, bei der die Fahrer auf drei Rädern – das Vorderrad ist für die Lenkung zuständig – über den festen, glatten Sandboden flitzen. Wind und entsprechend Fahrt wird über das Kite-Segel aufgenommen, das wie ein Lenkdrachen zu steuern ist.

Für Aktivurlauber hält St. Peter Ording einiges bereit. Schnuppern Sie doch mal in einen Strandsegel- Kurs rein!

Etwas traditioneller, aber nicht weniger aufregend geht es beim Strandsegeln zu, das in Sankt Peter-Ording eine lange Tradition hat. Auch hier sitzen Sportler auf einem dreirädrigen Gefährt, das Segel ist an einem Mast befestigt. Geübte Sportler erreichen locker bis zu 100 Kilometer pro Stunde. Regelmäßig finden am Strand Wettkämpfe statt, bei denen sich Besucher des Ferienortes erst einmal als Zuschauer Appetit holen können. Entsprechende Kurse bietet die Strandsegelschule ganzjährig an.

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3. Golf spielen in Deichlandschaft und Meeresbrise

Aktivurlauber werden sich vielleicht über die Möglichkeit freuen, den Nordseeurlaub mit einem Golfurlaub zu verbinden, oder mal reinzuschnuppern in diesen Sport. Direkt hinter dem Deich in Sankt Peter-Böhl liegt ein abwechslungsreicher 9-Loch-Platz. Die neun Löcher sind großzügig auf dem Gelände verteilt, vier davon liegen parallel zum Deich, andere auf den Dünenkuppen mit entsprechend schöner Aussicht. Je nach Wind, der an der Nordsee natürlich immer mitspielen kann, sind sie unterschiedlich schwierig zu spielen. Nicht nur eingefleischte Golfer empfinden einen Besuch auf diesem salzigen Grün als tolles Highlight.

Sankt Peter-Böhl bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihren Nordseeurlaub mit einem Golfurlaub zu verbinden.

Für alle Golf-Anfänger ohne Mitgliedschaft oder ohne Platzreife, die einfach mal in diesen Sport reinschnuppern möchten, bietet sich auch der Platz und Indoor Golf Club Open Country an. Die großzügig gestaltete Anlage, die auch über Tennisplätze verfügt, liegt in der nur fünf Kilometer von SPO entfernt landeinwärts gelegenen Gemeinde Tating.

4. Ausflug zum Westküstenpark und Robbarium

Ein tolles Ausflugsziel für Familien, Naturfreunde und Tierliebhaber, in dem es viele pflanzliche und tierische Bewohner der Nordseeküstenregion zu entdecken gibt. Besucher können zum Beispiel die Fütterung der Seehunde live miterleben oder im Streichelzoo ihre Zeit zwischen Lamas und Ziegen verbringen. Eine schöne Abwechslung, nicht nur für Spaziergänger oder Radwanderer, die auf ihren Touren immer tüchtig Schafe und Kühe zählen.

Unser Top- Tipp: Wer nach dem lohnenswerten Besuch im Westküstenpark und Robbarium im Entdeckermodus bleiben möchte, der schaut am besten gleich anschließend im Nationalpark-Haus im Ortsteil Bad vorbei. Hier warten noch mehr Bewohner der Nordsee auf Bewunderer und Neugierige.

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5. Multimar Wattforum in Tönning

Das Multimar in Tönning ist ein Muss für jeden Besucher der Halbinsel Eiderstedt. In den liebevoll und durchdacht gestalteten Räumlichkeiten erleben kleine und große Besucher interaktiv Wissenswertes über den Strom der Gezeiten und was den Lebensraum Wattenmeer so wichtig macht für das globale Ökosystem. Einfach toll gemacht ist, wie spielerisch sich die Gäste im Multimar der faszinierenden Vielfalt tierischer Bewohner von Wasser, Watt und Luft nähern können.

Erfahren Sie mehr über den Lebensraum Wattenmeer im Multimar in Tönning.

Was brauchen die Bewohner des einzigartigen Ökosystems und UNESCO Weltnaturerbes Wattenmeer für ihre Existenz, welchen klimatischen Bedrohungen sind sie heute und morgen ausgesetzt und welche Rolle spielt das menschliche Verhalten in diesem Großen und Ganzen? Auf unterhaltsame Weise lehrreich geht die Ausstellung diesen Fragen nach.

Unser Tipp: Ein Besuch im Multimar ist nicht nur bei Schietwetter unbedingt empfehlenswert!

6. Auf zu Seehunden und Halligen

Sankt Peter-Ording selbst hat keinen Hafen. Von Büsum, Tönning, Nordstrand oder Dagebüll aus fahren jedoch regelmäßig Fähren oder Schiffe zu Nordseeinseln und Halligen oder zu speziellen Ausflugsfahrten.

Packen Sie unbedingt Ihr Fernglas ein um die Seehunde beobachten zu können!

Tierfreunde kommen auf Touren zu den Seehundsbänken auf ihre Kosten und wer wissen will, wie Krabbenfischer arbeiten, der bucht eine Küstentour mit Krabbenfang und Krabbenpulen auf dem Kutter. Die kleinen Halligen und großen Inseln laden dazu ein, ein anderes Leben, das Inselleben, zu entdecken. Denn bei aller Schönheit ist Eiderstedt geografisch gesehen eben nur eine Halbinsel.

Allein für die Weite und die salzige Meeresbrise auf der Nordsee lohnt sich eine Fahrt mit Schiff oder Fähre. Mit Glück schenkt die Natur dem staunenden Gast immer wieder spektakuläre Himmelslandschaften und flammende Sonnenuntergänge.

Aber Achtung! Viele Anbieter fahren nicht ganzjährig, also ist es immer ratsam, die aktuellen Fahrpläne zu studieren und auch die kurzfristigen Wettervorhersagen zu beachten.

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7. Zwei besondere Leuchttürme

Der Star unter den Leuchttürmen ist zweifelsohne der Leuchtturm von Westerheversand. Ein richtig tolles Nordsee-Feeling vermittelt einem die Fahrt mit dem „Hitzlöper“, einer kleinen Bahn. Der Hitzlöper fährt nämlich von Sankt Peter-Ording aus durch den Ort und vorbei an einigen Strandabschnitten zum Leuchtturm Westerhever. In St. Peter-Böhl befindet sich ein Backstein-Leuchtturm direkt auf dem Deich, unbedingt aussteigen und verweilen.

Gönnen Sie sich einen Spaziergang rund um den Leuchtturm Westerhever.

Ein Spaziergang in St. Peter-Böhl am Deich entlang oder in Westerheversand über die Salzwiesen ist zu jeder Jahreszeit ein nachhaltig schönes Urlaubserlebnis. In der Nähe der Leuchttürme lässt sich die weite Aussicht über die Nordsee wunderbar bestaunen. Besonders eindrücklich, auch romantisch sind die Sonnenuntergänge am Abend.

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8. Die Dünentherme

Die Nordsee besticht ja durch starke Kontraste wie Ebbe und Flut oder Sonne und Regen. Ein Besuch in der Dünentherme passt da ganz hervorragend! Neben dem Meerwasser-Erlebnisbad lockt in der Saunalandschaft nämlich das Wechselspiel zwischen heiß und kalt und führt den Erholungsfaktor Nordsee auf ein nächstes Level.

Ein Besuch in der Dünentherme bietet Entspannung und Erholung pur.

Sich nach dem Saunagang in der salzigen See abzukühlen, ist das Tüpfelchen auf dem i und schaltet den Kreislauf auf Turbo. Und wem Thalasso pur noch nicht reicht, der bucht sich spezielle Wellness- Anwendungen dazu wie Massagen, Schlickbäder oder Salzwasserbäder.

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9. Kirchen auf Eiderstedt

Die Kirchendichte auf der Halbinsel Eiderstedt ist beachtlich. Warum es hier nach Fortschreiten der Christianisierung der Nordseeküste so viele Kirchen gibt, ist schnell erzählt. Vor der Landgewinnung bestand die Region aus mindestens drei Inseln, Eiderstedt, Everschop und Utholm, und auf jeder von ihnen wurde natürlich eine eigene Hauptkirche errichtet. Dazu kamen kleinere Landkapellen, die für Einwohner verstreut liegender Gemeinden leichter zu erreichen waren. Die Architektur der Kirchen lässt den Einfluss niederländischer Baumeister erkennen. Ausstattung und Schmuckwerk wie Abendmahlsbänke, Chorbögen und Schnitzaltäre zeugen von den großzügigen Spenden wohlhabender Bauern.

Die historischen Kirchen lassen gotische und romanische Spuren erkennen.

Insgesamt 18 evangelische Kirchen und zwei katholische Kirchen finden sich heute auf Eiderstedt, dazu gehört auch das „Karkenschipp“, das Kirchenschiff auf dem Event-Gelände am Ordinger Strand.

Unsere Empfehlung: Eine Fahrradtour eignet sich besonders gut, um die Kirchen Eiderstedts zu erkunden. Unser heimlicher Favorit ist die Kirche von Welt. Vielleicht auch wegen des Ortsnamens.

Schnappen Sie sich Ihr Fahrrad und los geht’s auf Erkundungstour!

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10. Ausflug nach Husum

Wer die Weite von 12 km langen und 2 km breiten Stränden gegen urbane Impressionen eintauschen will, dem sei ein Ausflug in eine der umliegenden Städte zwischen Hamburg und Dänemark empfohlen. Husum, die durch Theodor Storm als „Graue Stadt am Meer“ bekannt gewordene Kreisstadt Nordfrieslands, ist nur eine Stunde Bahnfahrt entfernt.

Das von dem in Husum geborenen und in den USA zu Reichtum gelangten Auswanderer Ludwig Nissen gestifteten und nach ihm benannten „Nissenhaus“ ist nicht nur aus architektonischen Gesichtspunkten eine Augenweide. Das als Volkshaus geplante Haus beherbergt heute das Nordfrieslandmuseum und erfreut seine Besucher neben der sehenswerten Dauerausstellung mit einem wechselnden Programm und Sonderausstellungen.

Erkunden Sie die Umgebung und statten der wunderschönen Altstadt von Husum einen Besuch ab.

Am Husumer Hafen gibt es viele bunte, alte Häuser zu bewundern, viele von ihnen präsentieren sich dem Besucher heute als charmante Cafés und andere gastronomische Einrichtungen. Von Schloss und Schlosspark bis Shopping-Einrichtungen sind nördlich des Binnenhafens viele attraktive Stationen für Besucher fußläufig erreichbar. Natürlich gibt es auch in Husum einen Strand mit Badestelle – deren Erscheinungsbild in einem starken Kontrast zur Strandlandschaft von Sankt Peter-Ording steht.

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Welche Empfehlungen haben Sie für einen gelungenen Urlaub in Sankt Peter-Ording?

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Kommentare

  1. AvatarChris

    In meinen Augen ist Peter-Ording der perfekte ort um urlaub in Deutschland machen. Man Spart viel geld zudem und der Strand ist einfach nur wow.

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